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Next Stop: Paracas

Nachdem Lima so langsam sehr anstrengend wurde, ging die Reise weiter. Nach Paracas. In Südamerika allgemein wird sehr viel Bus gefahren. Daher sind die Buse auch wirklich komfortabel. Viel mehr als in Deutschland, mehr Service und vorallem mehr Platz. Bevor wir unsere erste Fahrt aber überhaupt antreten konnten, haben wir diese schon knapp verpasst, weil uns Lima wohl einfach nicht loslassen wollte. Obwohl wir rechtzeitig los sind, steckten wir mit dem Taxi erstmal im Stau. Ein paar Schweißausbrüche später, standen wir dann, einer Panikattacke nahe, 2 Minuten vor Abfahrt vor einem vollkommen entspannten Busservice. Da bricht wohl doch unsere deutsche Mentalität durch.

4 Stunden Busfahrt, viele wunderschöne Strände und sehr viel Mee(h)r später…

PARACAS

Auf den ersten Blick ein einziger Touri Ort mit nur einer Straße mit gefühlt 100000 Hostels. Dahinter nur Hütten der Einheimischen. Nachdem wir im Bus mal wieder neue Backpacker getroffen haben (die nächsten Amerikaner), haben wir uns zusammen ein Hostel gesucht und natürlich auch sofort eins gefunden. Nach wirklich gutem frischen Fisch und meinem ersten Test des einheimischen Gerichts ‚Ceviche‘ (roher Fisch) begann ich langsam den Ort wirklich gut zu finden. Aber es wurde noch besser…

Wir hatten zwar keine Ahnung aber ausnahmsweise waren wir zur rechten Zeit am rechten Ort. Am Abend fand das Gründungsfestival statt. Das heißt live Musik am Strand, eine Menge Alkohol und sehr viele gut gelaunte Peruaner. Dank unseren neuen amerikanischen Begleitern, die nebenbei erwähnt auch als Südamerikaner durchgehen, fühlten wir uns wirklich sicher, selbst als die einzigen weißen Gringas. Man fällt wirklich auf wie ein bunter Hund. Das bisschen Alkohol was wir vorher im Hostel getrunken haben, hat wohl sein restliches getan um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Obwohl es wie ein einziger Touri Ort aussah, war am Abend keiner von jenen außer uns vier zu sehen. 

War aber nicht wirklich von Bedeutung. Wir hatten auch mit den Einheimischen unseren Spaß. Ein lustiges Grüppchen von Peruanern wollte wohl schon immer mit Gringas trinken, was für uns bedeutete: Alkohol for free… 

Ja ich weiß. Es hätten ja Drogen usw. drin sein können. Aber ich bin ja nicht doof. Erstmal ablehnen und dann die Leute aus ihrem eigenen Gesäuf trinken lassen, beobachten und dann erst annehmen. Also ihr könnt euch wieder beruhigen! Keine Drogen in der Flasche, die wurden uns nämlich einfach so angeboten. Brav abgelehnt, war es ein unglaublich lustiger Abend, den ich nie vergessen werde. Barfuß im Sand am Strand tanzen und über einem Feuerwerk. Also an sowas lässts sich gewöhnen. 

Am nächsten Morgen und zu wenig Schlaf später haben wir erstmal unsere gebuchte Bootsfahrt zu den berühmten ‚Islas Ballestas‘ verpasst. Konnten es aber glücklicherweise auf den nächsten Morgen verschieben. Und so kam es das wir einen extra Tag in Paracas eingelegt haben. Das kam mir nur recht. Ich wollte mich nicht vom Meer trennen. 

Durch Zufall und auf der Suche nach einem Plätzchen zum Baden und einer langen Wanderung am Wasser entlang, haben wir herausgefunden, dass der Ort nicht nur aus Tourismus besteht. 

Wahnsinnig schöne Häuser und Villen direkt am Meer. Mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Während Lima aus streunenden Katzen besteht, so gibt es in Paracas unglaublich viele Hunde. Wir haben sogar einen Welpen vor einem anderen Hund retten können. Soooo süß. Zwei kleine Hundywelpen gegen einen Großen erschien uns irgendwie nicht fair.

Sister puppies

Die eigentliche Hauptattraktion die ‚Islas Ballestas‘ sind durch alles andere in meiner Erinnerung irgendwie nebensächlich geworden. Diese sind zwar auch unglaublich schön mit den ganzen Robben und der natürlichen Umgebung. Also auf jedenfall sehenswert. Wenn ihr mal in der Nähe seid, dann schaut doch mal in Paracas vorbei… 

Sooo schön hier
Für uns wurde es Zeit sich vom Meer zu verabschieden. Es ging Donnerstag Nachmittag weiter Richtung Huacachina, der Oase in der Wüste.

Waiting for the bus
Aber das ist eine andere Geschichte….

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