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Huacachina

Ich weiß ich hänge hinterher… Sorry dafür! 

Aber jetzt mal weiter im Text: ca. 2 Stunden von Paracas entfernt, befindet sich die Stadt Ica. Kurzzeitig waren wir also wieder in groß, laut und schmutzig! Von Ica gings mit dem Taxi in die nahgelegene Lagune ‚Huacachina‘. Stellt euch einen wirklichen kleinen See mitten in der Wüste vor, wo drumherum nur Sand, ein paar Palmen und hauptsächlich Hostels, Restaurants und Touri-Shops sind. Obwohl der Ort wahrscheinlich Touri-Hochburg schlechthin ist, war es erstaunlich schön dort und wir sind tatsächlich 2 Tage geblieben. Wirklich viel gibt es darüber nicht zu berichten. Außer Sand in jeder Körperpoore und das Highlight Sandboarding sowie Sandbuggy fahren. Wer noch nie in einer Wüste gewesen ist, sollte das unbedingt mal nachholen und sich ein Board mitnehmen. 

Am ersten Abend als wir angekommen sind, hatte ich den genialen Einfall unbedingt nachts den nächstgelegenen Sandberg zu erklimmen (alle die mich kennen, wissen das mir sowas öfter einfällt 🙈). Unglaublich anstrengend aber sehr schön. Kaum Licht, aber kaum Schmutz und sehr weicher Sand haben uns recht weit laufen lassen bis wir die Stadt Ica wiedersehen konnten. Das Resultat meiner Wanderung ist folgendes Bild 

Nachdem wir also noch nachts einen nennen wir es mal ‚Berg‘ erklommen haben, bildeten wir uns auch noch dank der warmen Temperatur ein unter freiem Himmel zu schlafen. Diesmal aber nicht im Sand, wobei ich das auch gut gefunden hätte. Sondern in der Hängematte im Garten des Hostels. Zunächst eine sehr schöne Idee, die sich recht bald als recht unbequem entpuppte. Also wieder zurück ins Zimmer. Blöd nur wenn die Tür von allein zuschnappt und der Schlüssel im Zimmer ist und deine Zimmergenossen schlafen! Also nächster Halt Dachterasse und die dortige Couch. Halbwegs bequemer als die Hängematte hat diese Schlafmöglichkeit 2 Stunden angehalten bis wir schon den Sonnenaufgang sehen konnten. Aber nichts geht über ein anständiges Bett! Also neuer Versuch: zurück ins Zimmer. Nach einigem Klopfen, vielleicht auch schon Hämmern, hat dann jemand geöffnet und wir konnten endlich schlafen. Was für eine Nacht?! Heimatlos bzw. Bettlos zu sein, ist kein angenehmes Gefühl. Nachdem das Sandbuggy fahren erst am Nachmittag losging, konnten wir erstmal eine Portion Schlaf nachholen. 

Über das Buggy fahren an sich kann ich nur ‚mega hammer super Geil‘ sagen. Alle die gern Achterbahn fahren, sollten mal diese Art eines natürlichen Adrenalinkicks mitmachen. Zwischendrin wurde dann zum Board gewechselt und es ging auf dem Bauch abwärts. Ich habe mich zwar am wirklichen Sandboarden versucht, weil ich ja auch halbwegs gut mit dem Snowboard zurecht komme. Ich bin aber recht schnell wieder zum Bauch zurück gekehrt, weil der Sand leider einfach recht schwer auf dem Board liegt und es nicht so gut gleitet wie ein schöner Pulverschnee. Wieder mal eine sehr sandige Angelegenheit! 

Hier mal ein paar Eindrücke 

Abends gings dann noch bissl was trinken und dancen. Wirklich lustig aber keine Einheimischen sondern nur Touris. Trotzdem haben wir wieder interessante Leute getroffen. Neue Nacht aber diesmal nur das Bett und keine Zwischenstopps. Am Tag darauf haben wir dann mal wieder einen halben Strandtag eingelegt und ein wenig relaxt.

 Abends gings per Nachtbus in Richtung Arequipa, die nächste große Stadt, weiter…

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