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Cusco & Machu Picchu

(Leider bin ich wieder sehr spät dran, weil ich große Probleme mit dem Internet habe)

Neue Stadt, neue Eindrücke und neue Freunde!

Dann gehts mal weiter…

Nachdem wir nun schon ein paar Dinge gesehen haben, ging es nun nach Cusco.  Meistens haben wir schon eine gewisse Vorahnung was uns erwartet, weil uns andere ihre Eindrücke berichtet haben. Auf der einen Seite sehr praktisch aber auf der anderen auch ein wenig doof, weil man immer schon „Vorbelastet“ ist. Über Cusco haben wir zum Beispiel schon vorher viel über die legendären Partys zu hören bekommen. Gesagt, getan! Freitag am St. Patricks day angekommen, haben wir uns erstmal einen Überblick  über die Umgebung verschafft, um abends dem Ruf der Stadt zu folgen.

Obwohl uns Cusco sehr touristisch vorkam, so fühlte es sich doch auch unglaublich gut an. Nach längerem Überlegen, denke ich, dass es vielleicht daran liegt, weil es sich irgendwie heimisch (europäisch) angefühlt hat. 

Allerdings waren auch unsere amerikanischen Freunde total begeistert von der Stadt. Deshalb bin ich mir da  meiner endgültigen Meinung nicht ganz sicher!

Aber jetzt mal weiter in der Story: Freitag, St.Patricksday. Seit dem Colca Canyon hatten wir neue Freunde aus Argentinien, die ebenfalls einen Zwischenstopp in Cusco einlegten. Erstmal brav grün angezogen. Was grünes in meinem begrenzten „Kleiderschrank“ zu finden, war gar nicht so schwer 😅. Nach dem Besuch in einem überteuerten Irish Pub (was man nicht alles macht?!) gings dann in Richtung Club, auch hier ein wenig europäisches Feeling. Nachdem ich erstmal Freigetränke für uns alle einsacken konnte (vermutlich weil ich ein weißes Mädchen war), ging die Party richtig los.

 Neben dem Salsa Basicschritt habe ich jetzt auch den argentinischen Grundschritt drauf. Was für eine Nacht?! Nachdem alles ein wenig europäisch und gleichzeitig auch überhaupt nicht war, gings nach einer ausgiebigen Nacht erstmal wie gewohnt zu McDonalds! Irgendwie total doof aber auch so ein gutes Gefühl. Bei so manchen Sachen hat man dann doch ein wenig Heimweh. 

Mit einem alten-neuen Freund aus Deutschland (bereits in Paracas kennengelernt) und einem französischen Freund sind wir am nächsten Tag zum nächsten einheimischen Markt. Ein ganzes Menü  für weniger als 2 Euro. Zudem Alpaca-Sachen soweit das Auge reicht. Ein kleines Shopping-Paradies für mich!
Wie in Arequipa war es auch in Cusco ein wenig kälter . Na ja nicht zu vergessen: wir sind auf 3 399m! Interessanterweise wechselt hier das Wetter an einem Tag wirklich oft. Manchmal reicht deshalb nur ein Shirt und ein paar Stunden später braucht man Mütze, Schal und eine dicke Jacke.

 So gut Cusco mir auch gefällt, ich würde es gegen einen wärmeren Party-Hotspot sofort tauschen! Der Wetterwechsel macht einem dann früher oder später doch zu schaffen. Nachdem wir unsere typischen Touri-to-do’s abgehackt hatten und mindestens einmal am Tag zum Essen im Markt waren, sind wir am Dienstag Richtung Machu Picchu aufgebrochen. Als Vorbereitung haben wir uns vorher noch eine Massage zu 5 gegönnt. Der Preis? Unschlagbar! Nicht mal 10 Euro für 1 Stunde mit Hot Stone … Aber jetzt mal  zu Machu Picchu-Story: Der Weg dorthin war (sagen wir mal) interessant. Wenn es neben einem auf einer unbefestigten Straße oder eher Weg etwa 100m direkt bergab geht, hat man dann doch einen kleinen Adrenalinkick.

 Aber ich fands cool und würde es jederzeit wieder machen! Nachdem wir dann mit gefühlt 100 anderen Kleinbussen an der typischen Zugstrecke ankamen, konnten wir endlich losmaschieren! Hier ein kleiner Wissenseinschub: Die nächste Stadt von Machu Picchu ist ‚Aguas Calientes‘. Dorthin fährt nur ein Zug und keine Autos. Aus diesem Grund laufen alle die Bahngleise entlang. Der ein oder andere hat die Bilder mit den typischen Gleisen sicher schon gesehen. Ja und auch wir haben sie😅! 

Nach etwa 3 Stunden und irgendwann im Dunkeln, hätte es fast eine Szene aus einem Horrorfilm sein können und es wurde einem leicht mulmig! An diesee Stelle ein großes Dankeschön an meine Beste und ihre Stirnlampe. Diese kam schon einige Male zum Einsatz! 

In Aguas Calientes angekommen, müsst ihr euch eine Stadt nur aus Hostels, Hotels und Restaurants vorstellen. Also alles sehr touristisch! Aber wen wunderts bei dem Wahrzeichen Südamerikas?! Die Nacht dort war unheimlich. Andauernd im Hinterkopf das Wissen über das Unwetter im Rest des Landes während es einfach nicht aufhörte zu regnen und zu donnern. Auch für den Aufstieg zum Machu Picchu mussten wir mal wieder um 4 Uhr morgens aufstehen. Ich bin gefühlt alle 20 Minuten aufgewacht um aus dem Fenster zu sehen, dass die Straße nicht überflutet ist. Wir dachten sogar vielleicht, dass Machu Picchu geschlossen haben könnte. 

Also bin ich zu unserer Rezeption um nachzufragen, die Dame hat mich erstmal freundlich ausgelacht! Das hieß für uns: raus in den Sturm und etwa 1,5 Stunden bergauf wandern, in der Hoffnung überhaupt was zu sehen zu bekommen! 

Was für eine wahnsinnige Aussicht?! Und vorallem hatten wir unglaublich biel Glück dass das Wetter so gut war. Nachdem der Nebel aufgerissen ist, hatten wir pure Sonne! Der Nebel hat uns sogar einige schöne und beeindruckende Bilder bescherrt….

Leider konnten wir nicht unendlich lange oben bleiben. Wir mussten um 3 Uhr nachmittags unseren Bus am Ende der Zugstrecke erwischen. So gings dann um 12 Uhr in zügigem Marsch bergab und zurück über die Gleise zum Bus! 

Man glaubt es kaum aber dieselbe Todesstraße mussten wir auch wieder zurück. Ich war zu müde und hab sie verschlafen. Schade irgendwie! Ich mochte den Ausblick! 

Statt komplett zurück nach Cusco zu fahren, sind wir zwischendrin in einer kleinen Stadt namens Ollantaytambo ausgestiegen. 

Noch mehr Ruinen und schöne Ausblicke…

Freitag habe ich mein erstes amerikanisches College-Basketball-Game (Gator vs. Wisconsin) gesehen und ich muss sagen es war wirklich spannend, sodass ich mir sogar das Nächste anschauen wollte. Aber ich bin ja eigentlich nicht dafür in Südamerika! Also lass ma das mal lieber! Insgesamt haben wir die restliche Zeit in Cusco etwas entspannter angegangen aufgrund unserer gesundheitlichen Beschwerden.

Hier lässt sichs ausruhen….

Nachdem wir dachten wieder etwas mehr Kraft zu haben, wurde natürlich wieder gefeiert. 

Nach einem HangoverTag mit einem weiteren Basketball Game ( ja ich weiß, ich wollte eigentlich keine Zeit vergeuden, aber zu meiner Verteidigung: es war spannend und hat draußen geregnet). Mit unserer Hostel-WG haben wir uns dann noch Shutter Island auf Spanisch reingezogen. Ein klassischer Couch-Potato-Sonntag! Das tut auch mal gut. 

 Nachdem wir dann Montag halbwegs fit waren, gings mal wieder ein bissl durch die Stadt.

Es gibt einfach so viel zu entdecken. 

Und Alpaca knuddeln….

Leider ging es Jenny mit dem Magen immer schlechter, sodass wir Dienstag morgen mal den Arzt konsultiert hatten. 

Per Krankenwagen ins Krankenhaus… Ein wenig übertrieben aber nun haben wir auch das mal erlebt… für alles gibt es ein erstes Mal!

Wozu hat man schließlich eine Reise Krankenversicherung?! Zur Sicherheit wollte der Arzt Jenny eine Nacht im Krankenhaus behalten und ein paar Tests machen… So wurde uns eine Nacht im Privatzimmer inklusive Penthouse-Aussicht ermöglicht. Was für ein Luxus? Am Mittwoch durften wir dann schon wieder gehn… 

Unsere Aussicht aus dem Privatzimmer… Nach 3 Wochen Hostel war das wirklich erholsam!

 Leider wieder ein Tag verloren aber hauptsache Jenny ging es besser. Nachdem wir dann auch das ‚go‘ vom Arzt hatten, gings am Donnerstag endlich zum Rainbow-Mountain. Nur leider auch hier wollte uns das Pech nicht mehr loslassen. Nach 3 Stunden bergauf über die matschigsten ‚Wege‘ oder eher Flächen, die ich je gesehen habe (es sind ungefähr 60% aller Besucher mehrfach ausgerutscht), haben uns Hagel, Regen und Schnee im Wechsel fast erfrieren lassen. Die Belohnung: ein vernebelter Rainbow-Mountain. 

Als nächstes Ziel ging es dann endlich weiter….

Aber auch hier müsst ihr euch leider wieder ein wenig gedulden…

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