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Puno

Angekommen in Puno am berühmt, berüchtigten Titikakasee! Noch nicht ganz Bolivien aber nah dran. Während Cusco einen sehr guten Ruf genossen hat, leidet Puno unter dem exakten Gegenteil. Sogar so sehr, dass wir erst nicht sicher waren, es sehen zu wollen. Am Ende hat meine Neugier gewonnen. Also ein kleiner Zwischenstopp in Puno. Nachdem wir bis dorthin wieder eine Nachtfahrt aller erster Klasse genießen durften, wollte ich den Bus um 5 Uhr morgens sehr ungern verlassen. Hilft aber nichts, denn Endstation bleibt Endstation! Immer noch nicht wirklich fit, gings erstmal viel zu früh auf Hostelsuche. Normalerweise ist Check-in ab etwa 12 Uhr mittags, aber soo genau nehmen die Südamerikaner das nicht. Das hatten wir schon öfter. Sehr praktisch für uns. Also gings dann erstmal noch ne Mütze Schlaf reinholen. Ab etwa 12 Uhr waren wir dann endlich in der Lage Futter zu suchen und etwas von der ’nicht ganz so schönen Stadt‘ zu sehen. In Kurzfassung würde ich sagen die Stadt hat einen schlechteren Ruf als verdient. Sie ist nicht wirklich schön oder sauber und zu sehen gibts auch nicht so viel. Aber sie hat den berühmten See und ist nicht so touristisch wie manch andere Orte. Obwohl auch hier eine typische Touri-Straße und natürlich ein Plaza de Armas zu finden sind. Allerdings hat mir diese mit einem guten Kaffee, einem Rührei mit Speck und einem anständigen Schokoladenkuchen den Tag verbessert.

 Manchmal hängen einem nämlich Brot und Marmelade jeden Morgen dann halt doch zum Hals raus. Nach einem grandiosen Frühstück wie in der Heimat gings zu Fuß quer durch die Stadt und durch die nicht so schönen Ecken und davon gibt es in Puno einige…

Dennoch hat der See seine eigenen Vorzüge. Zudem gibt es ja auch noch das eigentliche Highlight; die schwimmenden Inseln. Wir haben uns in Puno außerdem unsere erste Fahrt in einem Tuk-tuk gegönnt. Sehr amüsant! 

Während einer der Amis eine Nacht länger in Cusco geblieben ist, waren wir an diesem Tag nur zu dritt unterwegs. 

Mit unserem Nachzügler sind auch noch neue Freunde vom Rainbow-Mountain, zwei sehr lustige Kolumbianer, nach Puno gekommen. Unsere ursprünglich kleine beschauliche Gruppe besteht mittlerweile aus 6 Leuten. Neben uns zwei Gringas und den zwei Amis haben wir nun auch Kolumbianer mit viel Temperament an Bord. 

Mit ihnen gings an unserem zweiten Tag in Puno erstmal nochmal an See und zu 5 in ein Tuk-tuk. Kaum vorstellbar aber wir haben reingepasst! Was für ein Spaß?! 

Das praktische an unseren neuen Begleitern: sie sprechen perfekt spanisch und scheuen sich nicht ihren Charme und ihr Temperament zu verstecken. 

Gemeinsam mit unserem neuen lustigen Grüppchen gings dann erstmal als nächstes Richtung bolivianischer Grenze und Copacabana. Während wir alle es kaum erwarten konnten dort gemeinsam Party zu machen, erwartete uns aber ein andere Erfahrung…. 

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